Kaisersteg, Stählerne Fußgängerbrücke mit Schrägseilen in Treptow-Köpenick, Deutschland.
Der Kaisersteg ist eine moderne Stahlkonstruktion, die den Fluss Spree überquert und die Stadtteile Niederschöneweide und Oberschöneweide miteinander verbindet. Ihre Architektur kombiniert Seile und Fachwerk in einer eleganten Form über etwa 130 Meter Spannweite.
Das Bauwerk wurde 1898 errichtet, um Arbeitern der AEG-Fabriken den Weg zu verkürzen. Nach seiner Zerstörung 1945 blieb die Stelle lange ungenutzt, bis eine Neukonstruktion 2007 die alte Verbindung wiederherstellte.
Die Brücke verbindet zwei Stadtteile, die einst von großen Fabriken geprägt waren und heute von Studierenden und Künstlern genutzt werden. Der Spaziergang über sie zeigt, wie Berlin alte Industriegebiete in neue Lebensräume umwandelt.
Die Brücke führt direkt zu mehreren Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs, insbesondere zur S-Bahn-Station Schöneweide. Der Zugang ist einfach und die Umgebung lädt zu Spaziergängen entlang des Spree-Ufers ein.
Der Entwurf stammt von Heinrich Müller-Breslau, einem Pionier der Ingenieurkunst, der Kabel- und Fachwerk-Techniken auf innovative Weise kombinierte. Diese Mischung aus zwei unterschiedlichen Konstruktionssystemen macht die Brücke zu einem seltenen Beispiel hybrider Brückentechnik.
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