Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Geschichtsmuseum im ehemaligen Zwangsarbeiterlager in Schöneweide, Berlin, Deutschland.
Das Zentrum ist ein Gedenkort in den erhaltenen Baracken eines früheren Arbeitslagers in Schöneweide. Elf Steinbaracken wurden als Museum hergerichtet und zeigen die Bedingungen, unter denen Häftlinge leben mussten.
Das Lager entstand 1943 unter der Leitung von Albert Speer und diente zur Zwangsarbeit. Es waren dort über 2.160 Arbeiter aus verschiedenen Ländern eingesperrt, darunter Italiener und Zivilisten.
Die Ausstellung zeigt persönliche Gegenstände und Aufzeichnungen der Gefangenen, die das Leben im Lager dokumentieren. Besucher können durch diese Objekte die Geschichten einzelner Menschen verstehen, die hier inhaftiert waren.
Der Ort ist von Dienstag bis Sonntag zugänglich, donnerstags auch bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos und Audioführungen stehen in mehreren Sprachen zur Verfügung.
Die Baracke 13 enthält einen intakten Luftschutzbunker mit ursprünglichen Inschriften von italienischen Gefangenen. Dies ist der letzte erhaltene Ort dieser Art in Berlin.
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