Treskowbrücke, Stahlträgerbrücke in Treptow-Köpenick, Deutschland.
Die Treskow-Brücke ist eine Stahlgitterbrücke über der Spree in Berlin-Köpenick, die die Industriegebiete Niederschöneweide und Oberschöneweide verbindet. Die Konstruktion trägt schwere Lasten und ermöglicht gleichzeitig den Durchgang von Straßenbahnen über den Fluss.
Die Brücke wurde 1904 von Ingenieur Karl Bernhard entworfen und diente lange Zeit der Verbindung zwischen den Industriegebieten. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, entstand sie 1954 als neues Bauwerk wieder, wobei einige ursprüngliche Elemente bewahrt blieben.
Die Brücke trägt den Namen von Sigismund von Treskow, einem deutschen Aristokraten und Politiker, der die Entwicklung der Region prägte.
Die Brücke ist zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zugänglich und bietet einen guten Überblick über den Fluss und die umliegende Industrielandschaft. Der beste Weg zu erkunden ist, sie langsam zu überqueren und die Konstruktion sowie die Aussicht auf die Spree zu beobachten.
In den 1930er Jahren wurde die Brücke grundlegend modifiziert, um den wachsenden Verkehr zu bewältigen und mehr Kapazität zu schaffen. Diese Anpassungen zeigen sich heute noch in der Mischung aus älteren und neueren Bauelementen der Konstruktion.
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