Sowjetisches Ehrenmal, Kriegsdenkmal und Soldatenfriedhof im Treptower Park, Berlin, Deutschland.
Das Sowjetische Ehrenmal in Treptow ist eine Gedenkstätte und zugleich Soldatenfriedhof im Treptower Park in Berlin-Treptow. Die Gesamtfläche umfasst rund neun Hektar und zeigt neben weitläufigen Rasenflächen und Baumreihen auch eine zwölf Meter hohe Bronzefigur eines Soldaten mit einem Kind im Arm.
Die Gedenkstätte erinnert an die Schlacht um Berlin im April und Mai 1945, in der Zehntausende sowjetische Soldaten fielen. Die Anlage wurde zwischen 1946 und 1949 nach Plänen des sowjetischen Architekten Jakow Belopolski errichtet und beherbergt etwa 7.000 Grabstätten.
Die Anlage trägt ihren Namen zur Erinnerung an die Gefallenen der Roten Armee und zeigt an vielen Stellen russischsprachige Inschriften und Verse. Besucher erleben hier eine ruhige Parklandschaft, in der einzelne Skulpturen und Steintafeln zusammen ein weitläufiges Ensemble bilden.
Die Anlage ist über zwei Zugänge zu erreichen, einen im Norden über die Puschkinallee und einen im Süden über die Straße am Treptower Park. Der Weg vom Eingang zur zentralen Statue führt durch ein weitläufiges Gelände und nimmt etwas Zeit in Anspruch.
Nahe dem Eingang steht eine drei Meter hohe Figur, die eine trauernde Frau darstellt und als Mutter Russland bezeichnet wird. Sie ist zwischen zwei in Granit gehauenen Fahnen platziert und bildet den Auftakt zur Gesamtanlage.
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