Köpenick, Historische Ortschaft im Südosten Berlins, Deutschland
Köpenick ist eine Ortslage im Südosten Berlins im Bezirk Treptow-Köpenick und erstreckt sich über drei durch Dahme und Spree geformte Inseln. Die Gegend verbindet historische Straßenzüge mit weitläufigen Kiefernwäldern und Uferzonen entlang des großen Müggelsees.
Die Siedlung entstand im 12. Jahrhundert als Residenz des slawischen Fürsten Jaxa und wurde später Teil der Mark Brandenburg. Im 20. Jahrhundert erlangte der Ort durch die Täuschung eines verkleideten Schusters weltweite Bekanntheit.
Der Name leitet sich vom slawischen Wort für Insel ab und erinnert an die ursprüngliche Lage zwischen den Flüssen. Heute nutzen Anwohner die Uferpromenaden zum Spazieren und sitzen in den Cafés am Wasser mit Blick auf vorbeifahrende Ausflugsboote.
Die S-Bahn und mehrere Straßenbahnlinien verbinden den Bereich mit dem Zentrum von Berlin und erleichtern die Anreise. Wer die Uferlagen erkunden möchte, sollte bequeme Schuhe tragen und Zeit für die Wege durch Parks und Waldstücke einplanen.
Ein großer Skatepark namens Mellowpark liegt in diesem Stadtteil und zieht Skater aus ganz Europa an. Die Anlage bietet Rampen und Bereiche für unterschiedliche Fähigkeiten auf einem weitläufigen Freiluftgelände.
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