Schlosskirche Köpenick, Barockkirche in Köpenick, Deutschland
Die Schlosskirche Köpenick ist eine barocke Kirche mit dreiachsiger Fassade, die durch Pilaster gegliedert und mit Sandsteindekorationen verziert ist. Das Kupferdach krönt den Bau und mehrschiffiges Innere mit klassischen Dekorationen füllt den sakralen Raum.
Die Kirche entstand zwischen 1682 und 1685 nach Entwürfen von Johann Arnold Nering an der Stelle eines älteren Jagdschlosses. Der Standort war bereits seit 1558 als fürstliches Anwesen von Bedeutung und wurde später durch den Sakralbau ersetzt.
Der Innenraum folgt der protestantischen Reformierten Tradition mit sparsamer Ausstattung, zeigt klassische Stuckarbeiten und ein kassettenartiges Tonnengewölbe. Diese schlichte Gestaltung prägt den Charakter des Gotteshauses bis heute.
Die Kirche ist üblicherweise zugänglich und empfängt Besucher während der Gottesdienste und Konzertveranstaltungen. Wanderer sollten sich vorher über aktuelle Termine informieren, um den besten Zugang zur Besichtigung innerer Ausstattung zu planen.
Die Kirche bildet zusammen mit dem angrenzenden Schloss ein integriertes Architekturensemble und verbindet sich durch einstockige Nebenflügel mit dem Palast. Diese bauliche Verflechtung entstand an der Stelle, wo zwei Flüsse zusammenfließen, Dahme und Spree.
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