Adlershof, Wissenschafts- und Technologiebezirk in Treptow-Köpenick, Deutschland.
Adlershof ist ein Wissenschafts- und Technologiequartier in Treptow-Köpenick im Südosten Berlins, das über etwa 4,2 Quadratkilometern Forschungseinrichtungen, Bildungsinstitutionen und Wohngebiete vereint. Der Stadtteil verfügt über ein dichtes Netz von Laborgebäuden, Büroräumen und öffentlichen Grünflächen, das die verschiedenen Funktionsbereiche miteinander verbindet.
Der Stadtteil entstand in den frühen 1900er Jahren als Deutschlands erstes Flugfeld und war Schauplatz von Luftfahrtgeschichte. Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 entwickelte er sich zum bedeutendsten Wissenschafts- und Technologiepark des Landes um.
Der Stadtteil ist Treffpunkt für Forscher, Studenten und Bewohner, die sich in Ausstellungsräumen und an öffentlichen Orten begegnen und austauschen. Diese Begegnungsorte prägen das alltägliche Leben und schaffen eine Atmosphäre der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gruppen.
Der Stadtteil ist über die S-Bahn direkt erreichbar, und mehrere Buslinien verbinden ihn mit der Berliner Innenstadt, dabei fahren die Züge während der Stoßzeiten alle zehn Minuten. Besucher sollten bedenken, dass die Anlage großflächig verteilt ist und sich zu Fuß am besten auf einen oder zwei Bereiche konzentrieren.
Auf dem Gelände finden sich über 1.200 Unternehmen und sechs Forschungsinstitute, was es zum größten Technologiepark Deutschlands nach Anzahl der Organisationen macht. Trotz seiner Bedeutung bleibt dieser Ort für viele Touristen weniger bekannt als andere Berliner Attraktionen, obwohl er täglich intensiv genutzt wird.
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