St. Peter, Gemeinde in Deutschland, Baden-Württemberg
Sankt Peter ist eine kleine Gemeinde im Südwarzwald östlich von Freiburg, die um ein ehemaliges Benediktinerkloster herum aufgewachsen ist. Das Dorf wird durch die barockzeitliche Klosteranlage mit ihrer markanten Kirche geprägt, die als zentrales Bauwerk den Ort zusammenhält und von grünen Wäldern umgeben ist.
Die Gemeinde wurde 1093 gegründet, als Herzog Bertold II. von Zähringen ein Benediktinerkloster an dieser Stelle gründete, das das Dorf für Jahrhunderte prägte. Die barockzeitliche Neu- oder Umgestaltung des 18. Jahrhunderts, nachdem frühere Brände die ursprünglichen Strukturen zerstört hatten, verlieh dem Ort sein charakteristisches Aussehen.
Der Ort trägt den Namen des Apostels Petrus und war lange Zeit ein Zentrum klösterlichen Lebens und Gebets. Besucher spüren heute noch die Rolle des Klosters in der Dorfgemeinschaft, die das Leben und die Architektur des Ortes prägt.
Das Dorf liegt auf einer Höhe von 700 bis 1200 Metern und ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Straßen eng sind und durch Waldgebiete führen. Die nächste größere Stadt Freiburg ist gut mit Bussen erreichbar, und der Ort bietet Unterkunftsmöglichkeiten sowie kleine Cafés und Geschäfte.
Das Dorf beherbergt eine der schönsten Rokoko-Bibliotheken Süddeutschlands, die sich in der ehemaligen Abtei befindet und mit feinen Verzierungen und großer handwerklicher Geschicklichkeit ausgestattet ist. Diese verborgene Sammlung zeigt das Wissen und die Sorgfalt, die das Kloster über Generationen bewahrt hatte.
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