Maria Lindenberg, Katholische Wallfahrtskirche am Lindenberg, Sankt Peter, Deutschland
Maria Lindenberg ist eine Wallfahrtskirche und ein Exerzitienhaus auf 720 m am Südwesthang des Lindenbergs bei St. Peter auf dem Gebiet der Gemeinde Buchenbach. Die heutige Kirche wurde am 14. September 1761 geweiht, erbaut von Abt Philipp Jakob Steyrer mit Mitteln des Klosters St. Peter; nach 1800 wurde sie wieder aufgebaut und 1865 vergrößert. Im Inneren erinnert eine 1978 angebrachte Gedenktafel an die von den Nationalsozialisten ermordeten Priester der Erzdiözese Freiburg.
Die Wallfahrtstradition begann 1497, als ein Bauer eine Marienstatue in Auftrag gab, nachdem eine Viehseuche abrupt endete. Der Ort wurde seitdem als spiritueller Treffpunkt gepflegt und ist bis heute ein Ziel für Gläubige aus der Region.
Patrozinium ist Mariä Himmelfahrt am 15. August. Seit 1955 hält die Gebetswache des Katholischen Männerwerks Freiburg die Ewige Anbetung ganzjährig Tag und Nacht aufrecht, Männer beten für Frieden und Erneuerung der Kirche. Das Bildstöckchen in der Kerzenkapelle erinnert an die Gebetserhörung in schwerer Not, mit der die Wallfahrt begann.
Besucher können die Kirche über gekennzeichnete Wege erreichen, von denen mehrere Stationen des Kreuzweges führen. Das Gelände ist zu Fuß gut zugänglich, und regelmäßig finden dort Gottesdienste und Andachten statt.
Die Holzkapelle, die Pantaleon Mayer nach den Erscheinungen errichten ließ, wurde vor 1525 nach einer zweiten Vision erweitert, jener des alten Bauern Hans Zähringer vom Unteribental, dem Maria ein Kreuz aus zwei Spänen und einem Gertlein mitgegeben haben soll. Simon Göser malte die Szene 1790 für die Kirche St. Jakob in Eschbach.
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