St. Gallus, Gotische Pfarrkirche in Kirchzarten, Deutschland
St. Gallus ist eine Pfarrkirche in Kirchzarten mit gotischen Merkmalen wie Spitzbögen, steinernen Gewölbedecken und hohen Fenstern. Das Licht fällt durch bunte Glasfenster in das Kirchenschiff und prägt das Innere des Gebäudes.
St. Gallus ist benannt nach Gallus, dem Gründungsheiligen des Benediktinerklosters St. Gallen, das über 500 Jahre das Patronatsrecht über die Kirche innehatte. 1297 verkaufte Abt Wilhelm von Montfort das Gut Kirchzarten an die Freiburger Johanniter, womit eine zweite lange Patronatsära begann. 1806 kam die Heitersheimer Kommende an Baden, und mit der Abdankung des Großherzogs 1918 erlosch das Patronatsrecht.
Die Kirche ist nach Gallus benannt, dem Gründungsheiligen des Benediktinerklosters St. Gallen, das über 500 Jahre lang das Patronatsrecht über die Zartener und Kirchzartener Kirchen innehatte, bis Abt Wilhelm von Montfort das Gut Kirchzarten am 18. April 1297 an die Freiburger Johanniterkommende verkaufte. Auf dem Turm befindet sich ein regelmäßig bewohntes Storchennest.
Die Kirche liegt mitten in dem ummauerten Friedhof, der auch dort, wo er aufgelassen ist, als Freifläche erhalten bleibt; Pfarrhaus und Kaplaneihaus stehen daneben. Man betritt den Kirchhof durch diese Umfriedung, und auf dem Turm nistet regelmäßig ein Storchenpaar – die Turmspitze sieht man daher besser von den Freiflächen ringsum als vom Fuß des Turms aus.
Auf dem Kirchturm nistet regelmäßig ein Storchenpaar, was von weiten Teilen Kirchzartens zu sehen ist. Der Friedhof um St. Gallus ist ummauert, und auch aufgelassene Teile bleiben als Freifläche erhalten.
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