Zweribachwasserfälle, Wasserfall in Emmendingen, Deutschland.
Die Zweribachwasserfälle stürzen etwa 40 Meter in drei Stufen von 8, knapp 3 und 15 Metern aus einer Karwand auf rund 800 Metern Höhe ins Simonswälder Tal, wo der Zweribach in die Wilde Gutach mündet. Eine Stahlbrücke quert die Fälle auf dem Weg von Wildgutach hinauf zur Platte.
Die dreistufigen Fälle liegen in einer Karwand auf etwa 800 Metern Höhe, mit Fallhöhen von 8, knapp 3 und 15 Metern. 1924 wurde talwärts im Tal der Wilden Gutach das Wasserkraftwerk Zweribachwerk gebaut, das über eine Rohrleitung vom Plattensee auf der Hochfläche Platte gespeist wird. Seit 2020 ist das Kraftwerk behördlich stillgelegt.
Die Herkunft des Namens Zweribach wird in den Quellen nicht erklärt; die Hänge des Talkessels sind durch Wiesen-, Weide- und Reutbergwirtschaft geprägt. Der Bannwald Zweribach wurde 1970 unter Forstdirektor Fritz Hockenjos ausgewiesen, nachdem ein gewaltiges Unwetter Hangrutschungen und zahlreiche Baumentwurzelungen verursacht hatte.
Der Weg zu den Wasserfällen führt hauptsächlich durch steile Waldabschnitte mit rutschigen Stellen, besonders nach Regentagen. Feste Wanderschuhe und Vorsicht sind notwendig, wenn die Pfade nass und glitschig sind.
Das 1924 erbaute Wasserkraftwerk Zweribachwerk steht unterhalb der Fälle im Tal der Wilden Gutach und wurde über eine Rohrleitung vom Plattensee auf der Hochfläche Platte gespeist. Seit 2020 ist es behördlich stillgelegt, die Wassermenge der Fälle hängt also nicht mehr an der Stromerzeugung.
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