Gleißhammer, Wohnbezirk in Nürnberg, Deutschland
Gleisshammer ist ein Wohnviertel im Südosten Nürnbergs mit einer gemischten Bebauung aus vier bis fünf Geschossen. Die meisten dieser Gebäude entstanden während der 1910er und 1920er Jahre und prägen bis heute das Straßenbild.
Die Gegend wird erstmals 1336 dokumentiert und entstand als kleine Siedlung in der Nähe des Zeltnerweiher-Sees. Der Ort war früh Standort einer Eisenschmiede, einer der ältesten Industrieanlagen Nürnbergs.
Der Stadtteil ist nach wie vor von zwei Glaubensgemeinschaften geprägt, die sich in der Nutzung der örtlichen Kirchen widerspiegeln. Die Bewohner treffen sich in St. Peter für evangelische Gottesdienste und in St. Kunigund für katholische Veranstaltungen, was das religiöse Leben des Viertels bis heute bestimmt.
Der Bahnhof Nürnberg-Gleisshammer verbindet das Viertel seit 1920 mit mehreren Stadtbuslinien und der Bahnlinie Nürnberg-Feucht. Besucher können die Gegend leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden und verschiedene Teile der Stadt erreichen.
Das Zeltnerschloss, ein Herrenhaus das ursprünglich 1370 zum Schutz einer Hammermühle erbaut wurde, steht noch immer in der Gegend. Nach einer Restaurierung im Jahr 1955 beherbergt es heute Wohnungen und Kultureinrichtungen.
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