Archäologisches Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern, Archäologisches Landesmuseum in Schwerin, Deutschland
Das Archäologische Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern, vormals Museum für Ur- und Frühgeschichte Schwerin, bewahrte bis 1992 die archäologische Landessammlung in Schwerin. Zu den Stücken gehören der bronzezeitliche Kultwagen von Peckatel, das Horn von Wismar, der Tanzring von Roga und die Luren von Lübzin. Die Sammlung ist heute größtenteils magaziniert und soll in einem künftigen Museum in Rostock wieder gezeigt werden; der Baubeginn ist für 2026 vorgesehen.
Die Sammlung geht auf herzogliche Bestände aus der Mitte des 18. Jahrhunderts zurück und wuchs durch das Wirken von Georg Christian Friedrich Lisch und Robert Beltz, den 1834 gegründeten Geschichtsverein, die Altertümer „Georgium“ aus Neustrelitz und zahlreiche Schulsammlungen. Seit dem 19. Jahrhundert im Schweriner Museum gezeigt, wurde sie unter Willy Bastian neu konzipiert und ab 1936 im Schweriner Schloss ausgestellt. 1942 geräumt, öffnete sie dort 1958 als Museum für Ur- und Frühgeschichte unter Ewald Schuldt wieder und zog 1992 aus dem Schloss aus.
Das Museum zeigt Gegenstände aus der Bronzezeit, die Einblicke in das damalige Leben in Norddeutschland geben. Besucher können sehen, wie Menschen vor Tausenden von Jahren arbeiteten und Rituale durchführten.
1992 zog die Sammlung aus dem Schweriner Schloss aus, nachdem der Landtag es als Sitz gewählt hatte, und lagert seitdem größtenteils im Magazin. In Rostock ist ein neues Archäologisches Landesmuseum geplant, dessen Bau 2026 beginnen soll; bis dahin sind die Funde nicht öffentlich ausgestellt.
Zu den Prunkstücken der Sammlung gehören der bronzezeitliche Kultwagen von Peckatel, das Horn von Wismar, der Tanzring von Roga und die Luren von Lübzin. Mitarbeiter der Arbeitsstellen des Museums koordinierten zudem die ehrenamtliche Bodendenkmalpflege, die tausende ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger in der Region leisteten.
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