Rudow, Wohnbezirk in Neukölln, Deutschland
Rudow ist ein Wohnviertel im Süden Berlins mit unterschiedlichen Bodentypen aus Sand und Tonmoränen. Das Gelände erstreckt sich auf etwa 38 Metern Höhe und vereint grüne Flächen mit dichter Bebauung aus verschiedenen Phasen der Stadtentwicklung.
Das Viertel wurde erstmals 1373 als ländliche Siedlung erwähnt und bestand anfangs aus etwa 64 Höfen. Mit der Verwaltungsreform von 1920 wurde es in die Großstadt Berlin eingegliedert und erlebte danach starkes Wachstum.
Die alte Dorfkirche mit ihren Feldsteinmauern prägt das Ortsbild und erinnert an die mittelalterlichen Wurzeln der Gegend. Sie steht heute inmitten moderner Wohnblöcke und zeigt, wie die historische Siedlung gewachsen ist.
Die U-Bahn-Linie U7 verbindet das Viertel über zwei Stationen mit dem Zentrum Berlins und ermöglicht schnelle Fahrten. Die Autobahn A113 bietet direkte Verbindungen zu anderen Stadtteilen für Autofahrer.
Die Rudower Höhe ist ein etwa 70 Meter hoher Hügel, der aus Trümmern des Zweiten Weltkriegs aufgeschüttet wurde. Heute zieht er Rodler und Wintersportler an und bietet eine grüne Fläche inmitten der bebauten Gegend.
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