Neukölln, Bezirk im Südosten Berlins, Deutschland
Neukölln ist ein Bezirk im Südosten Berlins, der sich über mehrere Ortsteile wie Neukölln, Britz, Buckow, Rudow und Gropiusstadt erstreckt. Die Gegend zieht sich vom innerstädtischen Ring bis zur südlichen Stadtgrenze und umfasst sowohl dicht bebaute Kieze als auch Wohnsiedlungen mit mehr Grünflächen.
Das Gebiet wurde 1920 als Teil von Groß-Berlin in die Hauptstadt eingemeindet. In der Nachkriegszeit entwickelte sich der Bezirk zu einem Industriestandort in West-Berlin und zog viele Arbeiterfamilien an.
Der Norden Neuköllns beherbergt Einwohner aus über 160 Nationen, wobei türkische und arabische Gemeinschaften bedeutende kulturelle Gruppen bilden.
Der Bezirk lässt sich gut mit der U-Bahn erschließen, besonders über die Linien U7 und U8, die durch die zentralen Kieze führen. Die Karl-Marx-Straße ist die Hauptachse mit Geschäften und Anschluss an S-Bahn und Bus.
Der Stadtteil Neukölln trägt denselben Namen wie der gesamte Bezirk, was manchmal zu Verwirrung führt. Wer vom Alltag in Neukölln spricht, meint meist nur den Ortsteil rund um die Karl-Marx-Straße und nicht die ruhigeren südlichen Gebiete.
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