Berlin-Neukölln, Wohnbezirk in Berlin, Deutschland
Neukölln ist ein Wohnbezirk im Süden Berlins, geprägt von Altbauvierteln und Hochhaussiedlungen aus der Nachkriegszeit. Die Hauptachsen Sonnenallee und Karl-Marx-Straße durchziehen das Gebiet mit Geschäften, Cafés und kleineren Plätzen.
Das Gebiet entstand im 14. Jahrhundert als ländliche Siedlung des Johanniterordens. Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wandelte es sich zu einem Arbeiterviertel und wurde 1920 in Berlin eingemeindet.
Der Bezirk trägt seinen Namen seit 1912, als er vom früheren Rixdorf umbenannt wurde. Heute prägen die engen Straßen um den Richardplatz ein Bild aus Altbauwohnungen, türkischen Gemüseläden und arabischen Bäckereien.
Mehrere U-Bahn-Linien und eine S-Bahn-Verbindung führen durch den Bezirk und binden ihn an das restliche Stadtgebiet an. Die meisten Wohngegenden lassen sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.
Die Körnerstraße verläuft geradlinig über mehr als 3 Kilometer durch den gesamten Bezirk. Ihr Verlauf entspricht einer alten Poststraße, die schon im 18. Jahrhundert Reisende nach Süden führte.
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