Stadtbad Neukölln, Hallenbad in Neukölln, Berlin, Deutschland.
Das Stadtbad Neukölln ist eine öffentliche Badeanstalt mit neoklassizistischem Stil in einem Berliner Industriegebiet aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Gebäude beherbergt ein 25-Meter-Becken als Hauptpool, ein kleineres 19-Meter-Becken und durchgehend sieben Meter hohe Travertinpfeiler, die den Raum prägen.
Das Gebäude wurde 1914 von Architekt Reinhold Kiehl entworfen und öffnete seine Türen als Reaktion auf den wachsenden Bedarf an öffentlichen Hygieneeinrichtungen im Industriegebiet. Die Badeanstalt war von Anfang an ein stark frequentierter Ort und zog täglich Tausende von Besuchern an.
Der Name Stadtbad stammt aus der Tradition der öffentlichen Badeanlagen, die früher Zentren des sozialen Lebens waren. Heute nutzen Menschen aus dem Kiez das Gebäude nicht nur zum Schwimmen, sondern nehmen auch an Kursen teil und treffen sich hier regelmässig.
Der Zugang ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen vollständig barrierefrei mit speziellen Umkleideräumen und Toiletten ausgestattet. Besucher sollten wissen, dass der Ort in den Sommermonaten sehr überfüllt sein kann, daher empfiehlt sich ein Besuch in weniger frequentierten Zeiten.
Das Gebäude integriert architektonische Elemente antiker Thermenbaeder, insbesondere eine Kuppel mit Oberlicht und ein rundes Tauchbecken, das wie ein Relikt aus der römischen Antike wirkt. Diese unerwartete Mischung aus klassischem Sportraum und historischem Vorbild macht den Ort besonders.
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