Neuköllner Oper, Opernhaus und Theater in Neukölln, Deutschland.
Die Neuköllner Oper ist ein Opernhaus und Theater im Berliner Bezirk Neukölln, das in einem ehemaligen Tanzsaal der Rixdorfer Vereinssäle untergebracht ist. Der Hauptsaal bietet Platz für rund 220 Personen, ein kleinerer Studiobühnenraum fasst etwa 60 Zuschauer.
Das Theater wurde 1977 gegründet und zog 1988 in das heutige Gebäude im Rixdorfer Ensemble, das selbst aus dem Jahr 1909 stammt. Das Haus diente dem Viertel schon lange vor seiner Nutzung als Theater als wichtiger Versammlungsort.
Die Neuköllner Oper ist bekannt für Stücke, die Themen aus dem Alltag des Viertels aufgreifen und ein Publikum ansprechen, das man sonst selten in einem Opernhaus findet. Wer die Vorstellungen besucht, trifft auf ein offenes, gemischtes Publikum aus dem Kiez.
Das Theater liegt an der Karl-Marx-Straße und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Es empfiehlt sich, etwas früher zu kommen, da die Räumlichkeiten für Erstbesucher leicht zu übersehen sein können.
Seit seiner Eröffnung hat das Haus mehr als 250 Uraufführungen produziert, was für ein Theater dieser Größe in Deutschland außergewöhnlich ist. Viele dieser Werke wurden von Berliner Künstlern speziell für diesen Ort entwickelt.
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