U-Bahnhof Hermannplatz, U-Bahnhof in Neukölln, Deutschland
Hermannplatz ist eine U-Bahn-Station in Neukölln, Berlin, die als Kreuzungspunkt der Linien U7 und U8 dient und über zwei Mittelbahnsteige und vier Gleise verfügt. Die Station liegt direkt unter dem gleichnamigen Platz und ist einer der meistgenutzten Knotenpunkte im Berliner Nahverkehr.
Die Station wurde im Oktober 1926 eröffnet und war die erste U-Bahn-Station Berlins, die mit Rolltreppen ausgestattet wurde, ein Novum für die damalige Zeit. Der Bahnhof wurde von Alfred Grenander entworfen, dem Architekten, der das Erscheinungsbild vieler Berliner U-Bahn-Stationen jener Ära geprägt hat.
Der Hermannplatz ist ein belebter Treffpunkt im Herzen von Neukölln, einem der vielfältigsten Bezirke Berlins. Der Platz über der Station zieht täglich Menschen aus vielen verschiedenen Stadtteilen an und spiegelt den lebhaften Alltag des Viertels wider.
Die Station verfügt über Aufzüge, die die Straßenebene mit den Bahnsteigen verbinden, sodass sie für alle Fahrgäste gut zugänglich ist. An der Oberfläche halten mehrere Buslinien direkt am Platz, was den Umstieg auf andere Verkehrsmittel erleichtert.
Früher führte ein unterirdischer Tunnel direkt vom Bahnsteig in das benachbarte Karstadt-Kaufhaus, sodass Fahrgäste ohne Umweg über die Straße einkaufen konnten. Dieser Tunnel ist heute nicht mehr in Betrieb, zeigt aber, wie eng Einzelhandel und öffentlicher Nahverkehr in den 1920er Jahren miteinander verflochten waren.
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