Schloss Britz, Herrenhaus in Neukölln, Deutschland
Schloss Britz ist ein zweistöckiges Herrenhaus in Berlin-Neukölln, das im Stil der Neorenaissance erbaut wurde. Das Gebäude wird von einem markanten Turm geprägt, der während einer großen Renovierung im 19. Jahrhundert hinzugefügt wurde, und ist von einem etwa 1,8 Hektar großen Park umgeben.
Ein Minister namens Samuel von Chwalkowski ließ das Herrenhaus 1706 errichten, nachdem er das Anwesen von der Familie Britzke gekauft hatte. Im Laufe der Zeit wurde es ein bedeutsamer Wohnort für preußische Adelsfamilien.
Der Name des Schlosses geht auf die Familie Britzke zurück, deren Grundbesitz hier stand. Heute können Besucher in den Räumen die Einrichtungen aus früheren Zeiten sehen und spüren, wie die Menschen damals gelebt haben.
Das Schloss bietet Ausstellungen zur lokalen Geschichte und einen Park mit Wegen zum Spazieren an. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und früh kommen, um die Räume in Ruhe zu erkunden, besonders an warmen Tagen wenn der Park voll ist.
Im Park steht eine der ältesten Robinien Deutschlands, die bereits 1719 gepflanzt wurde. Diese seltene Baumart begeistert Naturliebhaber und macht die Gartenanlage zu einem Ort mit botanischer Geschichte.
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