Gropiusstadt, Wohnviertel in Neukölln, Deutschland
Gropiusstadt ist ein Wohnviertel im Südosten Berlins, das zum Bezirk Neukölln gehört und sich über rund 2,7 Quadratkilometer erstreckt. Die Bebauung besteht überwiegend aus mehrstöckigen Wohnblöcken, die durch breite Fußwege und Parkflächen voneinander getrennt sind.
Die Planung des Viertels begann 1957 unter der Leitung von Walter Gropius, und die ersten Bewohner zogen Anfang der 1960er-Jahre ein. Ursprünglich hieß das Gebiet Britz-Buckow-Rudow, bevor es nach dem Architekten umbenannt wurde.
Der Stadtteil wurde nach dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius benannt, dessen modernistische Ideen die Planung prägten. Heute zeigt sich diese Vergangenheit in der offenen Bebauung mit Wohnhochhäusern, die von großzügigen Grünflächen umgeben sind und ein Lebensgefühl der 1960er-Jahre vermitteln.
Vier U-Bahn-Stationen der Linie U7 verbinden das Gebiet mit dem Berliner Zentrum und erleichtern die Anbindung an das Einkaufszentrum Gropius Passagen. Breite Wege zwischen den Gebäuden erleichtern die Orientierung, während die offene Struktur auch für Besucher mit eingeschränkter Mobilität zugänglich ist.
Am östlichen Rand grenzt das Viertel an die Gemeinde Schönefeld in Brandenburg, sodass ein Teil des Gebiets direkt an der Stadtgrenze Berlins liegt. Diese Lage macht es zu einem der wenigen Berliner Wohngebiete, die unmittelbar in eine andere Gemeinde übergehen.
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