Reichelsdorf, Wohnbezirk im Südwesten von Nürnberg, Deutschland.
Reichelsdorf ist ein Wohnviertel im Südwesten Nürnbergs, das von der Bahnstrecke Treuchtlingen-Nürnberg in zwei Hauptteile aufgeteilt wird. Das Gebiet wird durch den Fluss Rednitz eingegrenzt und kombiniert unterschiedliche Wohnstrukturen in einem ländlich geprägten Umfeld.
Das Viertel wurde 1299 erstmals urkundlich erwähnt und leitete seinen Namen von der Familie Richolt ab. Im Jahr 1922 wurde es offiziell in die Stadt Nürnberg eingegliedert und war damit Teil der städtischen Expansion.
Die katholische Kirche zur Heiligen Familie und die protestantische Philippuskirche prägen das Ortsbild und zeigen die religiöse Vielfalt des Viertels. Diese beiden Gotteshäuser sind zentrale Treffpunkte für die Gemeinden und spiegeln die Wertschätzung für unterschiedliche Glaubensrichtungen wider.
Das Viertel ist gut mit der S2-S-Bahn und mehreren Buslinien an die Innenstadt angebunden, sodass eine bequeme Fortbewegung möglich ist. Die regelmäßigen Verbindungen während des Tages machen es einfach, zu anderen Teilen der Stadt zu gelangen.
Das Waldstromer-Schlösschen in der Schalkhaußerstraße 24–26, ein Herrenhaus, das 1921 der Fabrikant Hans Durban erwarb, gehört heute einem Privatmann, der es saniert. Reichelsdorf zählt neun Baudenkmäler, darunter die historische Gaststätte „Brandenburger Wirtshaus“ in der Reichelsdorfer Hauptstraße 162.
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