Limburgerhof, Gemeinde in Deutschland
Limburgerhof ist eine Gemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis mit etwa 11.500 Einwohnern und wurde 1930 politisch selbstständig. Das Zentrum am Burgunder Platz beherbergt das Rathaus, einen Kultursaal, Geschäfte und Arztpraxen, während das BASF Agrarzentrum mit rund 1400 Mitarbeitern ein bedeutender Arbeitgeber für Forschung im Bereich Landwirtschaft ist.
Das Gebiet wurde bereits 1035 erstmals erwähnt, als König Konrad II. dem Kloster Limburg Land zuwies, doch die jüngste Gemeinde des Rhein-Pfalz-Kreises entstand erst 1930 aus Teilen von vier Nachbarorten. Das Wachstum beschleunigte sich im 20. Jahrhundert durch die Eisenbahn im 19. Jahrhundert und später durch die Ansiedlung von BASF-Versuchsstationen, die 1914 unter dem Nobelpreisträger Carl Bosch gegründet wurden.
Limburgerhof wurde geprägt durch Mennonitenfamilien, die sich hier ab dem 17. Jahrhundert niederließen und ihre Traditionen bis heute bewahren. Die Kirchen und der Friedhof dieser Gemeinschaft zeigen einfache Bauweisen aus lokalen Materialien, die die Geschichte der frühen Siedler sichtbar machen.
Der Ort ist mit dem Auto über die Bundesstraße B9 und die Autobahn A61 leicht zu erreichen und verfügt über einen Bahnhof mit direktem Anschluss zum regionalen Netz nach Mannheim und Saarbrücken. Besucher finden Übernachtungsmöglichkeiten in Guesthouses und einem Hotel sowie leichte Zugänglichkeit zu Parks, dem Freizeitbad Aquabella und dem Waldstadion für Erholung.
Das BASF Agrarzentrum wurde 1914 von Nobelpreisträger Carl Bosch gegründet und ist bis heute ein wichtiger internationaler Forschungsstandort für Pflanzengesundheit und Saatgutentwicklung. Der Ort war lange Zeit kaum bekannt, bis diese Forschungsstätte ihn weltweit ins Blickfeld rückte.
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