Bullenseen, Gletscherseen-Gruppe in Rotenburg, Deutschland
Die Bullenseen sind zwei glaziale Seen in der Nähe von Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen, die von Moorland umgeben sind. Einer der beiden Seen ist deutlich größer als der andere, und beide liegen eingebettet in ein Naturschutzgebiet.
Die Bullenseen entstanden am Ende der letzten Eiszeit, als das Gletschereis aus der Region abschmolz und natürliche Becken hinterließ. In den 1930er Jahren wurden sie als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Die Bullenseen sind seit Generationen ein beliebter Badeort für die Menschen aus der Region, besonders an heißen Sommertagen. Das dunkle, moorige Wasser ist ein vertrauter Anblick für Einheimische, die hier regelmäßig schwimmen und spazieren gehen.
Am größeren See gibt es an Wochenenden eine Badeaufsicht, was ihn zur sichereren Wahl für Schwimmer macht. Das Wasser ist von Natur aus dunkel gefärbt durch das umliegende Moor, was beim Einstieg etwas Gewöhnung erfordern kann.
In den Bullenseen gibt es keine Fische, weil das Wasser durch das Moor sehr stark versauert ist. Wer an der Oberfläche schwimmt, bemerkt davon nichts, aber dieses Merkmal prägt das gesamte Leben unter Wasser.
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