Aukirche, Moderne Kirche in Heilbronn, Deutschland
Die Aukirche ist ein modernes Kirchengebäude in Heilbronn mit klaren Linien, großen Fenstern und minimalistischem Design. Die zeitgenössische Architektur nutzt viel Licht und verzichtet auf dekorative Elemente, um einen offenen und modernen Innenraum zu schaffen.
Die erste Aukirche ist 1907 belegt und wurde beim Luftangriff vom 4. Dezember 1944 zerstört. Am 3. März 1946 wurde neben der Ruine eine vom Ökumenischen Rat in Genf gestiftete Notbaracke eingeweiht. Ein 1956 ausgeschriebener Wettbewerb unter Vorsitz Otto Bartnings wählte den Entwurf des Architekten Gustav Kistenmacher und des Ingenieurs G. Störzbach; die neue Kirche wurde am 28. April 1957 eingeweiht. 1995 fusionierten die Gemeinden Au und Wartberg, das Gebäude stand leer und wurde später an die griechisch-orthodoxe Gemeinde verkauft.
Seit der Fusion der Kirchengemeinden Au und Wartberg 1995 nutzt die griechisch-orthodoxe Gemeinde Heilbronn Hl. Konstantin und Helena das Gebäude, die zur Griechisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland gehört. Die Gottesdienste folgen dem orthodoxen Ritus; nach dem Auszug der evangelischen Gemeinde wurde der Innenraum entsprechend angepasst.
Das Gebäude befindet sich in Heilbronns Stadtgebiet und ist über öffentliche Verkehrsmittel leicht erreichbar. Besucher sollten die Öffnungszeiten für Gottesdienste und Veranstaltungen überprüfen, um einen passenden Besuchszeitpunkt zu finden.
Den Architekturwettbewerb von 1956 leitete Otto Bartning als Juryvorsitzender; den ersten Preis erhielten der Architekt Gustav Kistenmacher und der Ingenieur G. Störzbach. Ihr Bau ist ein Zentralbau mit einem Zeltdach, eingeweiht am 28. April 1957. Auffällig ist der oben flache weiße Turm mit dunklem Kreuz und Lamellenöffnungen im oberen Bereich.
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