Bismarckturm, Bismarckturm in Sargenroth, Deutschland
Der Bismarckturm ist ein 17,5 Meter hoher Aussichtsturm auf quadratischem Grundriss, errichtet aus Grauwacke-Bossenwerk mit Schichten aus schwarzem Schiefer und Dreiviertelsäulen an den Ecken. Er steht unmittelbar am Ortsrand von Sargenroth zwischen Simmerbachtal und Soonwald. Die 1902 gepflanzten Bäume versperren heute weitgehend die Aussicht von der Plattform.
Ein Ausschuss von Bismarck-Anhängern, darunter Landrat Gustav Adolf von Beckerath, bildete sich 1899 und wählte Wilhelm Kreis' Entwurf Götterdämmerung. Die Grundsteinlegung erfolgte am 24. Juni 1900; Baumeister Peter Weirich leitete die Arbeiten mit Grauwacke aus einem Steinbruch im Soonwald. Die geplante Höhe wurde von 12 auf 17,5 Meter erhöht, eine Lotterie erbrachte 6.000 Mark für die Fertigstellung. Eingeweiht wurde der Turm am 31. August 1902; die Gesamtkosten betrugen 13.300 Mark.
Der Standort wurde unter anderem gewählt, weil er eine alte Versammlungs- und Gerichtsstätte (Thingstätte) war und nahe der historischen Nunkirche liegt. Seit 2011 findet am 4. Samstag im August die Veranstaltung Tower in Concert auf den Stufen des Turms statt.
Der Turm ist täglich geöffnet, doch die Aussicht ist heute durch die 1902 gepflanzten, inzwischen hoch gewachsenen Bäume stark eingeschränkt. Vor dem hundertjährigen Bestehen 2002 wurden im Turm eine neue Treppenanlage eingebaut und an den Außentreppen am Eingang beidseitig Geländer angebracht. Der Turm steht unmittelbar am Ortsrand von Sargenroth auf einer Anhöhe zwischen Simmerbachtal und Soonwald.
Auf der Aussichtsplattform wurde am Abend der Einweihung, dem 31. August 1902, zum ersten Mal ein Feuer entzündet. Seit 2011 findet am 4. Samstag im August die Veranstaltung Tower in Concert auf den Stufen des Turms statt. Die 1902 gepflanzten Bäume schränken die Aussicht heute stark ein.
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