Bikini-Haus, Kulturdenkmal in Charlottenburg, Deutschland
Das Bikini-Haus ist ein modernes Geschäfts- und Bürogebäude in Berlin mit einer ungewöhnlichen architektonischen Form. Die Struktur erstreckt sich etwa 200 Meter entlang der Budapester Straße und bietet 64 Einzelhandelsflächen, mehrere Restaurants sowie Büroräume in den oberen Stockwerken.
Die Architekten Paul Schwebes und Hans Schoszberger vollendeten das Zentrum am Zoo 1957 mit Mitteln aus dem Marshallplan für den Wiederaufbau nach dem Krieg. Das Projekt war Teil der Bemühungen, West-Berlin nach 1945 wiederaufzubauen und zu modernisieren.
Das Gebäude verdankt seinen Namen den 1950er Jahren, als die offene Mitteletage eine visuelle Trennung zwischen Ober- und Untergeschoss schuf, ähnlich wie ein zweiteiliger Badeanzug. Besucher können diese ungewöhnliche architektonische Lösung heute noch deutlich sehen und verstehen, warum der Name so passend ist.
Das Gebäude verbindet sich direkt mit dem Berliner Zoo und bietet Besuchern einfachen Zugang zu beiden Orten ohne Umweg. Die verschiedenen Ebenen sind gut organisiert, sodass man leicht zwischen Geschäften, Restaurants und anderen Bereichen navigieren kann.
Eine riesige Dachterrasse von etwa 7.000 Quadratmetern ermöglicht es Besuchern, in die Gehege des benachbarten Zoos zu schauen und den Tieren nahe zu sein. Die Fläche wird für temporäre Einzelhandelsinstallationen und wechselnde Veranstaltungen genutzt.
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