Marmorhaus, Architektonisches Denkmal in Charlottenburg, Deutschland
Das Marmorhaus ist ein Kinokomplex in der Kurfürstendamm-Gegend mit einer beeindruckenden Marmorfassade und detaillierten Architekturmerkmalen. Das Gebäude verfügte über sechs separate Kinosäle mit insgesamt etwa 960 Sitzplätzen und erstreckte sich über mehrere Etagen.
Das Gebäude wurde 1913 errichtet und wurde schnell zu einem zentralen Ort für deutsche Filmaufführungen während der Stummfilmzeit der 1920er Jahre. Es entwickelte sich zu einem bedeutenden Veranstaltungsort für Filmuraufführungen in Berlin und prägte das Kinoleben der Stadt.
Das Gebäude zeigt Kunstwerke des expressionistischen Malers Cesar Klein in Foyer und Kinosaal, die den künstlerischen Geschmack der frühen 1900er Jahre widerspiegeln. Diese Dekoration prägte das Erlebnis der Besucher und machte jeden Kinobesuch zu einem kulturellen Event.
Das Gebäude liegt direkt an der Kurfürstendamm und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Da der Komplex 2001 geschlossen wurde, können Besucher nur die historische Außenfassade sehen und das Gebäude von außen erkunden.
In den 1980er Jahren führte das Kino ein innovatives Format ein, bei dem Zuschauer frei zwischen verschiedenen Filmvorführungen wechseln konnten, ohne Sitzplätze reservieren zu müssen. Dieses Experiment war ungewöhnlich für das Berliner Kino und bot Besuchern ein völlig neues Erlebnis.
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