Charlottenburg-Wilmersdorf, Verwaltungsbezirk im westlichen Berlin, Deutschland.
Charlottenburg-Wilmersdorf ist ein Verwaltungsbezirk im Westen Berlins, der Wohnviertel mit breiten Alleen, historischen Bauten und Geschäftsstraßen vereint. Der Bezirk erstreckt sich vom Kurfürstendamm im Zentrum bis zum Waldgebiet Grunewald im Südwesten, wo villenartige Häuser zwischen alten Bäumen stehen.
Der Bezirk entstand 2001 durch den Zusammenschluss zweier eigenständiger Verwaltungseinheiten, die bis zur Stadtreform getrennt verwaltet wurden. Charlottenburg entwickelte sich ab dem 18. Jahrhundert um das königliche Schloss, während Wilmersdorf als bürgerliches Wohngebiet im 19. Jahrhundert wuchs.
Das Schloss Charlottenburg mit seinen Barockgärten zieht Besucher an, die durch königliche Räume und Sammlungen schlendern. In den Seitenstraßen rund um den Savignyplatz sitzen Menschen in kleinen Cafés und Buchläden, die eine ruhige Alternative zum geschäftigen Kurfürstendamm bieten.
U-Bahn-, S-Bahn- und Buslinien durchqueren das gesamte Gebiet und verbinden Wohnstraßen mit zentralen Punkten wie dem Bahnhof Zoo. Fußgänger finden zwischen den Hauptstraßen kleinere Wege, die durch Parks und ruhigere Abschnitte führen.
Im Ortsteil Westend liegen die Messegelände und das Funkturmgelände, wo der Berliner Funkturm seit den 1920er-Jahren steht. Besucher können auf die Aussichtsplattform hinauffahren und über die umliegenden Dächer blicken, wobei die Konstruktion noch immer für Rundfunkübertragungen genutzt wird.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.