Charlottenburg, Wohnbezirk in West-Berlin, Deutschland
Charlottenburg ist ein Bezirksteil im westlichen Berlin in Deutschland, der beiderseits der Spree liegt und durch breite Alleen, Grünflägen und eine Mischung aus Altbauten und modernen Häusern geprägt wird. Die Kurfürstendamm durchzieht das Gebiet von Ost nach West und verbindet Einkaufsstraßen, Wohnviertel und kulturelle Einrichtungen miteinander.
Das Dorf Lietzow wurde 1705 in Lützenburg umbenannt, nachdem Sophie Charlotte von Hannover das Gelände erhalten hatte, und entwickelte sich im 18. Jahrhundert zu einer kleinen Residenzstadt. Mit der Eingemeindung nach Berlin im Jahr 1920 wurde der Ort Teil des neuen Großstadtgebiets und wuchs rasch zu einem urbanen Zentrum heran.
Das Gebiet erhielt seinen Namen nach Sophie Charlotte von Hannover, deren Schloss noch immer Besucher in den weitläufigen Gärten empfängt. Rund um den Savignyplatz treffen sich Einheimische in Cafés und kleinen Buchläden, während der Wochenmarkt am Steinplatz frisches Gemüse und regionale Produkte anbietet.
Mehrere U-Bahn- und S-Bahn-Stationen ermöglichen den Zugang zu anderen Stadtteilen, wobei der Bahnhof Zoologischer Garten auch Regionalzüge und Fernverkehr anbindet. Radwege entlang der Straßen und durch die Parks erleichtern die Fortbewegung innerhalb des Viertels.
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche blieb nach Kriegsschäden als Ruine stehen und wurde mit einem modernen Anbau aus blauen Glasfenstern ergänzt. Diese Kombination aus alter Turmruine und neuem Gebäude zieht täglich zahlreiche Besucher an, die die besondere Lichtstimmung im Inneren erleben möchten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.