Kaufhaus des Westens, Kaufhaus in Tempelhof-Schöneberg, Berlin, Deutschland
Kaufhaus des Westens ist ein Warenhaus in Tempelhof-Schöneberg, Berlin, Deutschland, das sich über acht Etagen mit insgesamt 60.000 Quadratmetern erstreckt. Die Verkaufsflächen sind in thematische Bereiche gegliedert, von Mode und Kosmetik in den unteren Geschossen bis zu Haushaltswaren und Delikatessen in den oberen Stockwerken.
Das Gebäude wurde von Johann Emil Schaudt entworfen und öffnete am 27. März 1907 unter der Leitung von Adolf Jandorf. Nach schweren Schäden während des Zweiten Weltkriegs wurde es stufenweise wiederaufgebaut, wobei die ersten beiden Etagen 1950 wieder in Betrieb genommen wurden.
Das Gebäude trägt eine monumentale Fassade mit klassischen Säulen und Gesimsen, die den Eingang vom belebten Tauentzien aus sichtbar machen. Besucher finden im obersten Stockwerk eine weitläufige Feinschmeckerabteilung mit Ständen für frische Meeresfrüchte, Käse aus aller Welt und gerösteten Kaffee, die den Raum mit wechselnden Aromen füllen.
Der Zugang erfolgt über mehrere Eingänge von der Tauentzienstraße aus, wobei Rolltreppen und Aufzüge alle Etagen miteinander verbinden. Ein Besuch empfiehlt sich eher an Wochentagen vormittags oder früh nachmittags, wenn weniger Besucher durch die Gänge strömen.
Auf dem Dach des Gebäudes befand sich ursprünglich ein privater Landeplatz für Zeppeline, der von wohlhabenden Kunden genutzt werden sollte. Diese Idee wurde jedoch nie umgesetzt, da die Luftschiffe zu groß und schwer für das Gebäude waren.
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