Ernst-Reuter-Platz, Kulturdenkmalplatz in Charlottenburg, Deutschland.
Ernst-Reuter-Platz ist ein zentraler Knotenpunkt in Berlin-Charlottenburg, an dem die Straße des 17. Juni, die Marchstraße und die Otto-Suhr-Allee zusammentreffen. Der Platz wird von modernen Hochhäusern umgeben, darunter das unter Denkmalschutz stehende TELEFUNKEN-Gebäude von 1960.
Der Platz entstand bereits im 18. Jahrhundert unter den Namen Umschweif und Am Knie, bevor er 1953 seinen heutigen Namen erhielt. Die Umbenennung würdigte den Bürgermeister Ernst Reuter und markierte einen Neuanfang in der Nachkriegszeit.
Der Platz ist nach Ernst Reuter benannt, dem ersten Bürgermeister West-Berlins nach dem Krieg, was seine Bedeutung für die Stadt zeigt. Der Name erinnert an einen wichtigen Politiker, der die Nachkriegszeit geprägt hat.
Der Platz verfügt über eine U-Bahn-Station mit der Linie U2, die seit 1902 Fahrgäste befördert und das Verkehrsnetz gut erschließt. Der Bereich ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet mehrere Zugänge für Besucher aus verschiedenen Richtungen.
Ein leeres Hochhaus auf dem Platz soll durch einen 80 Meter hohen Neubau mit einer innovativen beweglichen Fassade ersetzt werden, die sich je nach Sonne und Wind verändert. Dieses futuristische Projekt zeigt, wie moderne Architektur mit den Elementen interagiert.
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