IBM-Haus, Bürogebäude in Charlottenburg, Deutschland.
Das IBM-Haus ist ein Bürogebäude in Berlin-Charlottenburg mit einer Betonrahmenkonstruktion und weißer Aluminiumverkleidung, das sich an der Ernst-Reuter-Platz erhebt. Das Gebäude verfügt über großflächige Bürofenster, einen breiten Eingangstreppenlauf und Parkebenen im hinteren Bereich.
Das Gebäude wurde 1962 von den Architekten Rolf Gutbrod, Bernhard Binder und Hermann Kiess fertiggestellt und markierte ein wichtiges Beispiel des Wiederaufbaus von Berlins Technologie- und Geschäftsviertel nach dem Krieg. Die Errichtung fiel zusammen mit der wachsenden Bedeutung multinationaler Konzerne in der geteilten Stadt.
Das Gebäude zeigt die Designprinzipien der 1960er Jahre mit klaren geometrischen Formen und funktionalen Elementen, die den technologischen Optimismus dieser Ära widerspiegeln. Man sieht an der weißen Aluminiumverkleidung und den großzügigen Fenstern, wie Architekten damals moderne Arbeitswelten schaffen wollten.
Das Gebäude ist von der Ernst-Reuter-Platz gut erreichbar und hat mehrere Zugangspunkte sowie Parkplätze im hinteren Bereich. Der Eingangsbereich mit der breiten Treppe ist deutlich zu erkennen und dient als Hauptzugangspunkt zum Komplex.
Das Gebäude verbindet sich über einen zweistöckigen Querbau mit einem benachbarten Hochhaus, wodurch ein integrierter Gebäudekomplex entsteht, der das Potenzial von modularen Architekturen der Zeit zeigt. Diese Verbindung war ungewöhnlich für Berlins Bürolandschaft und schuf einen zusammenhängenden Arbeitsbereich.
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