Bibliothek des Konservatismus, Forschungsbibliothek in Charlottenburg, Deutschland.
Die Bibliothek des Konservatismus ist eine wissenschaftliche Spezialbibliothek im Berliner Stadtteil Charlottenburg, die sich auf konservatives und rechtes Denken vom 18. Jahrhundert bis heute konzentriert. Die Bestände umfassen Werke aus Politikwissenschaft, Geschichte, Soziologie, Kunst und Wirtschaft.
Die Bibliothek geht auf die Privatsammlung von Caspar von Schrenck-Notzing zurück und wurde im November 2012 als öffentliche Forschungseinrichtung in Berlin eröffnet. Später kam die umfangreiche Sammlung des Philosophen Gunther Rohrmoser hinzu, was den Bestand erheblich erweiterte.
Die Bibliothek des Konservatismus trägt ihren Namen bewusst als Programm: Sie versteht sich als offener Ort für die Auseinandersetzung mit konservativem Denken. Besucher finden dort Werke, die in der Breite des deutschen Buchhandels kaum noch zu finden sind.
Da es sich um eine wissenschaftliche Bibliothek handelt, ist eine vorherige Anmeldung empfehlenswert. Das Gebäude liegt gegenüber der Universität der Künste Berlin und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Die Sammlung enthält seltene historische Ausgaben klassischer konservativer Denker wie Edmund Burke und Roger Scruton, die im normalen Buchhandel kaum noch erhältlich sind. Einige dieser Bände stammen aus dem 19. Jahrhundert und vermitteln einen direkten Eindruck davon, wie diese Ideen ursprünglich verbreitet wurden.
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