Steinplatz, Platz in Charlottenburg, Deutschland.
Der Steinplatz ist ein Platz in Berlin-Charlottenburg mit einer zentralen Grünfläche, die von drei Straßen durchkreuzt wird: Goethestraße, Uhlandstraße und Carmerstraße. Diese Verkehrswege verbinden den Platz mit benachbarten Bezirken und teilen das Areal in mehrere Bereiche auf.
Der Platz wurde 1885 gegründet und erhielt seinen Namen vom preußischen Staatsmann Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein. Er gilt als Reformer, dessen Wirken die Entwicklung Preußens maßgeblich geprägt hat.
Die Universität der Künste prägt den nördlichen Bereich und zieht täglich Studierende und Kunstschaffende an, die hier zwischen Vorlesungen verweilen. Der Platz wirkt dadurch wie ein informeller Treffpunkt für kreative Menschen aus verschiedenen Kunstrichtungen.
Ein Besuch ist zu jeder Jahreszeit möglich, wobei warme Monate die beste Zeit zum Verweilen auf dem Gelände bieten. Die Renovierungen von 2018 haben Kiesswege rund um die Rasenfläche und neue Sitzbereiche geschaffen, die zum Ausruhen einladen.
Zwei Gedenksteine von einer zerstörten Synagoge stehen auf dem Platz und erinnern seit 1951 an Opfer des Nationalsozialismus und Stalinismus. Diese Steine erzählen von dramatischen Kapiteln Berlins, die sonst leicht übersehen werden.
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