Grunewald, Wohngebiet in Charlottenburg-Wilmersdorf, Deutschland
Grunewald ist ein Ortsteil im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf im Westen Berlins, der sich durch ausgedehnte Waldflächen und repräsentative Villengebiete auszeichnet. Breite Alleen verbinden die Wohnstraßen mit mehreren Seen, während sich zwischen den Bäumen immer wieder Ausblicke auf Herrenhäuser und Gärten öffnen.
Das Areal diente bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein als kurfürstliches Jagdrevier, bevor es ab 1880 zur Bebauung freigegeben wurde. In den folgenden Jahrzehnten entstanden hier private Anwesen und Sportstätten, die dem Ort seinen heutigen Charakter verliehen.
Der Ortsteil entstand um die Jahrhundertwende als Wohngebiet für wohlhabende Berliner Familien, die sich hier Villen im englischen Landhausstil errichten ließen. Die Nähe zum Wald und die ruhige Lage fernab vom städtischen Trubel machen ihn bis heute zu einem bevorzugten Wohnviertel.
Die S-Bahn-Linie S7 hält am Bahnhof Grunewald und verbindet das Gebiet mit dem Zentrum Berlins in regelmäßigen Abständen. Wer die Seen oder Waldwege besuchen möchte, findet zahlreiche Zugänge entlang der Hauptstraßen.
Vier miteinander verbundene Seen liegen im bewaldeten Teil des Gebiets und sind über Wanderwege erreichbar, die sich durch Kiefern- und Mischwälder schlängeln. Schlachtensee, Krumme Lanke, Grunewaldsee und Hundekehlesee bieten unterschiedliche Uferlandschaften und ruhige Ecken fernab der Wohnstraßen.
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