Oberpostdirektion, Art-Déco-Bürogebäude in Charlottenburg, Deutschland
Die Oberpostdirektion ist ein Bürogebäude mit vier Flügeln in Berlin-Charlottenburg, das sich durch rotbraune Terrakottasteine und weiß verputzte Wände an der Dernburgstraße auszeichnet. Das renovierte Gebäude bietet etwa 6.500 Quadratmeter Bürofläche mit flexiblen Arbeitsplätzen, Besprechungsräumen, Telefonzellen und Entspannungszonen über mehrere Geschosse verteilt.
Die Deutsche Reichspost initiierte den Bau 1922, doch die Hyperinflation verzögerte die Fertigstellung bis 1928. Der Neubau vereinte mehrere verstreute Postbehörden erstmals unter einem Dach.
Das Gebäude zeigt Merkmale der Berliner Expressionismus-Architektur der 1920er Jahre, besonders in der fünfgeschossigen Haupttreppe mit ihren kreisförmigen gekachelten Säulen. Diese Treppen verbinden die Stockwerke auf ungewöhnliche Weise und prägen das Innenleben des Hauses bis heute.
Das Gebäude ist leicht zugänglich und das Layoutprinzip ermöglicht eine einfache Navigation durch die Räume. Eine Dachterrasse bietet eine Perspektive auf den umliegenden Lietzenseepark und die Umgebung.
Das siebte Geschoss bewahrt seinen industriellen Charakter und zeigt die ursprüngliche Bauweise des Gebäudes. Diese Stockwerk bietet einen Kontrast zu den modernisierten Bereichen in den darunter liegenden Etagen.
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