Internationales Congress Centrum Berlin, Kongresszentrum in Charlottenburg-Wilmersdorf, Deutschland
Das Internationales Congress Centrum Berlin ist ein Kongresszentrum in Charlottenburg-Wilmersdorf in Deutschland mit einer über dreihundert Meter langen Aluminiumfassade und geometrischen Mustern. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen und verbindet Säle, Tagungsräume und Foyers durch ein Netz aus Gängen, das von Leuchtstoffröhren gesäumt wird.
Der Bau wurde 1979 als Prestigeprojekt Westberlins fertiggestellt und galt damals als teuerstes Neubauprojekt der Stadt. Seine Entstehung fällt in eine Zeit, in der die geteilte Stadt ihre Stellung als Ort internationaler Begegnung sichern wollte.
Der Name steht für die internationale Ausrichtung des Hauses, das bis heute Kongresse aus aller Welt anzieht und dabei als Schaufenster deutscher Veranstaltungsarchitektur dient. Besucher erleben in den Gängen und Foyers die typische Formensprache der späten Siebziger mit breiten Fluren, klaren Sichtachsen und leuchtenden Leitsystemen.
Die Eingänge liegen nahe der Messedamm-Station und sind über breite Rampen und Treppen zugänglich, sodass Besucher mit Rollstühlen das Gelände betreten können. Hinweisschilder im Inneren leiten zu den verschiedenen Sälen, doch bei Großveranstaltungen können sich Menschenschlangen vor den Hauptzugängen bilden.
Die Leuchtstoffröhren dienen nicht nur der Beleuchtung, sondern bilden ein durchgehendes Orientierungssystem, das Wege und Zonen markiert und dem Gebäude seinen charakteristischen Schein verleiht. Diese Lösung war zur Bauzeit eine technische Besonderheit, die Form und Funktion miteinander verband.
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