Deutsches Rundfunk-Museum, Rundfunkmuseum am Berliner Funkturm, Deutschland.
Das Deutsches Rundfunk-Museum war ein Ausstellungsort, der sich der Geschichte des deutschen Radios und Fernsehens widmete und neben Geräten aus verschiedenen Jahrzehnten auch Kameras, Mikrofone und Ausrüstungen zur Programmherstellung zeigte. Das Museum befand sich in der Nähe des Funkturms Berlin und bot Einblicke in die technische Entwicklung der Rundfunkindustrie.
Das Museum wurde 1967 gegründet und funktionierte zunächst in einem früheren Sendegebäude in der Nähe des Funkturms. Nach mehreren Umzügen endete die Museumsarbeit in ihrer ursprünglichen Form, doch Teile der Sammlung fanden in anderen Institutionen ihre Fortsetzung.
Die Ausstellung zeigte, wie Radio und Fernsehen die Lebensweise der Deutschen über Jahrzehnte hinweg verändert haben. Besucher konnten sehen, welche Programme die Menschen zu verschiedenen Zeiten am liebsten hörten und schauten.
Das Museum existiert nicht mehr in seiner ursprünglichen Form, daher kann es nicht mehr besucht werden wie früher. Wer sich für die Sammlung interessiert, kann sich über die Standorte Berlin Broadcasting Archive und Technoseum in Mannheim informieren, wo Teile der Ausstellung zu finden sind.
Eine besondere Ausstellung zeigte einen nachgebauten Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, in dem Besucher erleben konnten, wie Menschen während der Bombardements Radio hörten. Dieser Raum vermittelte den Eindruck, wie Rundfunk während des Krieges eine wichtige Rolle im Alltag spielte.
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