Deutschlandhaus, Bürogebäude in Westend, Berlin, Deutschland
Das Deutschlandhaus ist ein sechsgeschossiges Bürogebäude mit Einzelhandelsflächen an der Theodor-Heuss-Platz 5-7 in Berlin-Westend. Die Struktur basiert auf einer klaren geometrischen Form und bietet insgesamt mehrere Tausend Quadratmeter Nutzfläche mit verschiedenen Zugängen.
Das Gebäude wurde von 1927 bis 1931 nach Entwürfen des Architekten Heinrich Straumer erbaut und verkörpert die Prinzipien der Neuen Sachlichkeit. Diese Stilrichtung prägte die deutsche Architektur in der Weimarer Republik und beeinflusste, wie moderne Bauten gestaltet wurden.
Das Gebäude war von 1954 bis 1970 Sitz der Fernsehstudios von Sender Freies Berlin und prägte damit die frühe Medienlandschaft in der Stadt. Die Studios haben in dieser Zeit viele Sendungen produziert, die das Fernsehen in Deutschland mitgestalteten.
Das Gebäude liegt in guter Nähe zu großen Verkehrsknotenpunkten und ist daher leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die mehreren Eingänge ermöglichen einen komfortablen Zugang von verschiedenen Seiten des Grundstücks.
Eine Gedenktafel an der Fassade erinnert an die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsmann Heinrich Mendelssohn und Architekt Heinrich Straumer. Diese Inschrift dokumentiert eine wichtige Partnerschaft, die hinter der Verwirklichung dieses bemerkenswerten Gebäudes stand.
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