George-C.-Marshall-Haus, Ausstellungspavillon in Westend, Deutschland
Das George-C.-Marshall-Haus ist ein Ausstellungsgebäude in Berlin-Westend mit einer Stahlskelettkonstriktion und großflächigen Glasfassaden an der Nord- und Südseite. Im Inneren bietet der offene Grundriss flexible Räume für Veranstaltungen, Ausstellungen und Präsentationen.
Das Gebäude entstand 1950 als Ausstellungspavilion im Rahmen der Deutschen Industrieausstellung und markierte eine der ersten großen modernen Ausstellungsflächen des wiederaufgebauten Berlin. Seine Entstehung steht für den neuen Aufbruch Deutschlands nach dem Krieg und die wachsende Zusammenarbeit mit westlichen Partnern.
Das Gebäude trägt den Namen des amerikanischen Außenministers George C. Marshall und spiegelt die Bedeutung der damaligen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA wider. Besucher können noch heute das Bekenntnis zu dieser internationalen Verbindung in der Architektur und Gestaltung des Ortes nachvollziehen.
Der Ort ist am besten zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, da die Lage im Westend-Bezirk zentral in der Stadt liegt. Der offene Grundriss ermöglicht eine einfache Orientierung und ist auch für Besucher mit körperlichen Einschränkungen gut zugänglich.
Eine Besonderheit ist die sogenannte Schnecke, eine gläserne Wendeltreppe-Galerie, die auf besonders schlanken Stützen ruht und damit einen starken Kontrast zu den wuchtigen Bauten der Kriegszeit schafft. Diese architektonische Lösung symbolisiert den Bruch mit der Vergangenheit und den Aufbruch zu einem neuen Baustil.
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