Haus des Rundfunks, Rundfunkhaus in Westend, Berlin, Deutschland
Das Haus des Rundfunks ist ein Rundfunk- und Architekturerbe in Charlottenburg-Wilmersdorf, Berlin, das durch schwarze Klinkersteine und rotbraune Keramikfliesen auffällt. Drei zentrale Studios liegen im Inneren, umgeben von Büroflügeln, die für akustische Abschirmung sorgen.
Das Gebäude öffnete 1931 als Hauptsitz der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft seine Türen und leitete damit eine neue Ära des deutschen Rundfunks ein. Ab 1935 diente es als Standort für den Fernsehsender Paul Nipkow, der den ersten regelmäßigen Fernsehdienst Deutschlands betrieb.
Das Deutsche Symphonie-Orchester und das Rundfunk-Sinfonieorchester geben regelmäßig Konzerte im größten Sendesaal, der bis zu 900 Zuhörer aufnehmen kann. Die Aufführungen verbinden klassische Musik mit der technischen Tradition des Ortes und machen ihn zu einem lebendigen Raum für öffentliche Konzerte.
Die Studios bewahren ihr Erscheinungsbild aus den 1950er-Jahren und integrieren dabei moderne Technik für aktuelle Produktionen. Das gesamte Gebäude ruht auf einem eigenen Fundament, um Vibrationen von außen fernzuhalten und die Aufnahmequalität zu sichern.
Das Gebäude setzte neue Maßstäbe in der Rundfunkarchitektur mit speziell entwickelten akustischen Lösungen, darunter Stühle, die dieselbe Schallabsorption bieten, egal ob sie besetzt oder leer sind. Diese Innovation sorgt dafür, dass Aufnahmen und Sendungen unabhängig vom Publikum immer gleich klingen.
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