Bahnhof Berlin Westkreuz, Bahnhof im Bezirk Charlottenburg, Deutschland.
Der Berliner Bahnhof Westkreuz ist eine dreistöckige Umsteigestation mit insgesamt sechs Gleisen und drei Bahnsteigen. Die Anlage verbindet zwei übergeordnete Bahnlinien und regelt den Fahrgehrverkehr durch ihre vertikale Anordnung der Verkehrsflächen.
Der Bahnhof entstand Ende der 1920er Jahre nach Entwürfen von Richard Brademann und hieß zunächst Ausstellung. Im Jahr 1932 erhielt er seinen heutigen Namen Westkreuz.
Das Stationsgebäude zeigt die Formsprache der Weimarer Moderne mit klaren Linien und funktionalen Elementen, die noch heute sichtbar sind. Seine Architektur spiegelt die Bahnhofskultur der damaligen Zeit wider, in der Zweckmäßigkeit und geometrische Formen als Zeichen von Fortschritt galten.
Die Station liegt auf mehreren Ebenen, daher sollte man sich Zeit nehmen, um die Verbindungen zwischen den verschiedenen Gleisen zu finden. Fahrgäste sollten ausreichend Zeit für Umsteiger einplanen, besonders während der Stoßzeiten.
Das Gebäude musste wegen des sandigen Untergrundes besondere Verstärkungen erhalten, um Setzungsrisse zu vermeiden. Diese konstruktiven Besonderheiten sind Teil der baulichen Ingenieurskunst, die bei der Errichtung des Bahnhofs bewältigt werden musste.
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