Mommsenstadion, Fußballstadion in Westend, Berlin, Deutschland
Das Mommsenstadion ist eine Fußballstätte im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, die durch ihre Bauhaus-Architektur auffällt. Der Bau folgt klaren geometrischen Linien und verbindet funktionale Tribünen mit einer offenen Gestaltung, die den Blick auf das Spielfeld aus allen Bereichen ermöglicht.
Fred Forbát entwarf das Stadion, das 1930 eröffnet wurde und während der Olympischen Spiele 1936 als Spielort für Fußballbegegnungen diente. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb die Anlage in Betrieb und wurde schrittweise für den modernen Spielbetrieb angepasst.
Der Name ehrt den Historiker und Philologen Theodor Mommsen, der Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin wirkte. Das Stadion wird heute von regionalen Mannschaften genutzt, während Zuschauer auf offenen Tribünen das Geschehen auf dem Rasen verfolgen.
Das Stadion liegt im westlichen Teil Berlins und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Besucher finden sowohl Steh- als auch Sitzplätze, wobei die Anlage bei Heimspielen lokaler Vereine gut besucht sein kann.
Die deutsche Nationalmannschaft nutzte das Gelände 2006 während der Weltmeisterschaft als Trainingsstätte. Dieser Ort bot den Spielern einen ruhigen Rahmen fernab der großen Arenen, während sie sich auf ihre Auftritte vorbereiteten.
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