Grunewald Tower, Fernsehturm im Stadtteil Grunewald, Berlin, Deutschland
Der Grunewald-Turm ist ein Fernsehturm und Aussichtspunkt mit einer Höhe von etwa 55 Metern, der sich über den Grunewald-Wald in Berlins westlichen Bezirken erhebt. Die Plattform in etwa 36 Metern Höhe bietet Blicke auf Waldlandschaften und die Havelflussniederungen.
1897 beschloss der Kreistag des Landkreises Teltow auf Anregung von Landrat Ernst von Stubenrauch, auf dem Karlsberg einen Gedenkturm zum 100. Geburtstag Wilhelms I. zu errichten, der 1888 gestorben war. Kaiser Wilhelm II. genehmigte am 10. März 1897 den Entwurf Franz Schwechtens; im Oktober begann der Bau, am 9. Juni 1899 wurde der Kaiser-Wilhelm-Turm eingeweiht. Am 15. September 1948 erhielt er den Namen Grunewaldturm.
Segler auf der nahen Unterhavel kennen den Turm für den „Vier-Fenster-Blick“: Sind bei einem Törn alle vier Fenster der Plattform sichtbar, wird traditionsgemäß angestoßen, oft mit einem alkoholhaltigen Getränk. Der Turm trägt zudem zwei Inschriften und zwei Wappen: zur Havel den roten brandenburgischen, zum Wald den schwarzen preußischen Adler.
Die Aussichtsplattform in 36 Metern Höhe ist über 204 Stufen erreichbar; ein Aufzug besteht nicht, für den Aufstieg sollte man Zeit einplanen. Der Turm steht an der Havelchaussee 61 auf dem Karlsberg am westlichen Waldrand des Grunewalds über der Havel. Am Turm befinden sich ein Restaurant und ein Biergarten.
Segler auf der nahen Unterhavel kennen den Turm für den „Vier-Fenster-Blick“: Sind alle vier Fenster der Plattform so ausgerichtet, dass die hinteren durch die vorderen sichtbar sind, wird traditionsgemäß angestoßen, oft mit einem alkoholhaltigen Getränk. Seit den 1990er Jahren dient der Turm zudem als Mobilfunkantenne.
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