Sandgrube im Jagen 86 des Grunewaldes, Naturschutzgebiet in Charlottenburg-Wilmersdorf, Deutschland.
Die Sandgrube im Jagen 86 ist ein Naturschutzgebiet im Grunewald im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, das aus einer ehemaligen Sandabbaustelle hervorgegangen ist. Das Gelände zeigt steile Sandböschungen, offene Wasserflächen und dichte Weidengebüsche auf einem vergleichsweise kleinen Areal.
Von 1966 bis 1983 wurde hier Sand für die Berliner Bauindustrie im Tagebau abgebaut, wodurch das heutige Geländeprofil mit seinen Vertiefungen und Böschungen entstand. Nach der Schließung übernahm die Natur das Gelände schrittweise, und das Gebiet wurde später unter Naturschutz gestellt.
Der Name "Jagen 86" verweist auf eine alte Forstwirtschaftsparzelle im Grunewald, die noch heute in der Bezeichnung des Gebiets steckt. Wer durch das Gelände geht, sieht, wie Sand, Wasser und Gehölz auf engem Raum nebeneinander bestehen.
Das Gelände ist fußläufig vom Grunewald aus erreichbar, und einige Wege führen direkt an den Böschungen entlang. Festes Schuhwerk ist ratsam, da der Boden sandig und an manchen Stellen rutschig sein kann.
In den Sandhängen des Gebiets leben bodenbewohnende Wildbienen und Wespen, die ihre Nester direkt in den lockeren Sand graben. An warmen Tagen kann man ihre Aktivität an den Böschungen mit bloßem Auge beobachten.
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