Bahnhof Berlin-Grunewald, Bahnhof in Grunewald, Deutschland.
Berlin-Grunewald ist eine Bahnstation mit zwei Ebenen und mehreren Gleisen, die durch eine große Eingangshalle mit burgenähnlichem Design geprägt wird. Von hier aus laufen Züge der S-Bahn in alle Richtungen ab.
Die Station wurde 1879 als Hundekehle eröffnet und erhielt 1884 ihren heutigen Namen, nachdem die frühere Grunewald-Station in Halensee umbenannt wurde. Dies war Teil einer Neugestaltung des Bahnnetzes in diesem Gebiet.
Gleise 17 ist ein Gedenkort, an dem Besucher die Geschichte der Deportationen während des Zweiten Weltkriegs nachlesen können. Der Ort lädt dazu ein, sich mit diesem düsteren Kapitel auseinanderzusetzen.
Die Stationen wird von den S-Bahn-Linien S1 und S7 bedient, mit Aufzügen vom Fußgängertunnel zu den Gleisen für leichte Orientierung. Am besten besucht man Gleise 17 am helllichten Tag, um den Gedenkort angemessen zu würdigen.
In der Nähe des Güterbahnhofs befindet sich eine Betonwand mit eingeritzten menschlichen Silhouetten, die der Künstler Karol Broniatowski geschaffen hat. Diese Kunstinstallation ist ein stilles Zeugnis der Deportationen und wird oft übersehen.
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