Löwenpalais, Denkmalgeschützter Palast in Grunewald, Deutschland
Das Löwenpalais ist ein Herrschaftsgebäude in Grunewald mit drei Ballsälen, poliertem Holzboden und großen Fenstern, die viel Licht hereinlassen. Im Musikzimmer steht ein Flügel, der den Raum dominiert und an die ursprüngliche Nutzung für Empfänge erinnert.
Das Gebäude entstand zwischen 1903 und 1904 nach Plänen von Bernhard Sehring für die Brauerei-Unternehmerin Emilie Habel. In den 1930er Jahren wurden darin Luxuswohnungen eingebaut, bevor es später von der Starke Stiftung übernommen wurde.
Das Haus wurde benannt nach den Löwenskulpturen, die seinen Eingang prägen und vom Reichtum des ursprünglichen Besitzers zeugen. Die Stiftung nutzt die Räume heute für Künstlerresidenzprogramme und zeigt regelmäßig Werke, die im Haus entstanden sind.
Der Ort kann je nach Ausstattung zwischen 170 und 400 Gäste aufnehmen und wird häufig für Veranstaltungen angemietet. Professionelle Organisatoren vor Ort helfen bei der Planung und Durchführung von Anlässen.
Im Garten finden sich ungewöhnliche Details wie balinesische Pagoden, die mit Magnolienbäumen und beleuchteten Terrassen eine exotische Atmosphäre schaffen. Diese fernöstlichen Elemente sind im Kontext eines frühen 20. Jahrhundert Berliner Herrensitzes überraschend und zeigen den weitgereisten Geschmack der ursprünglichen Besitzerin.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.