Westend, Wohnbezirk in Charlottenburg-Wilmersdorf, Deutschland
Westend ist ein Wohnviertel in Charlottenburg-Wilmersdorf mit einer Mischung aus stattlichen Villen, zeitgenössischen Wohnhäusern und grünen, baumgesäumten Straßen, die sich über das nördliche Plateau erstrecken. Der Theodor-Heuss-Platz bildet einen zentralen Orientierungspunkt, um den sich die Bebauung ordnet.
Das Viertel entstand 1866 als geplante Villensiedlung und wurde nach Londons West End benannt, um die gehobene Wohnqualität widerzuspiegeln. Die Anbindung an Berlins Ringbahnring im Jahr 1877 machte es zu einem bevorzugten Wohnort für wohlhabende Familien.
Das Viertel zeigt sich als Treffpunkt von Kunstschaffenden und Intellektuellen, die von der architektonischen Vielfalt angezogen werden. Die sichtbare Mischung aus Villen, modernen Häusern und öffentlichen Räumen prägt das Alltagsleben und lädt zu Spaziergängen ein.
Das Viertel verfügt über gute Verkehrsanbindungen mit der S-Bahn-Station Westend und mehreren U-Bahn-Linien für schnelle Fahrten ins Zentrum. Zum Erkunden zu Fuß ist das Gebiet mit seinen breiten Straßen und zahlreichen Parks gut zugänglich und übersichtlich.
Das Interbau-Projekt beherbergt Le Corbusiers Unité d'Habitation von 1957, ein experimentelles Wohnhaus, das damals revolutionäre Ideen zur modernen Architektur verkörperte. Die Struktur zeigt, wie Nachkriegsarchitekten völlig neue Wege zum Wohnen testeten.
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