Olympia-Schwimmstadion Berlin, Olympisches Schwimmstadion im Olympiapark, Berlin, Deutschland
Das Olympiapark Schwimmstadion Berlin ist ein Wettkampfbecken mit zwei Hauptteilen: ein 50-Meter-Becken mit acht Bahnen und ein separates Sprungbecken mit 10-Meter-Sprungturm. Die Anlage verfügt über getrennte Umkleideräume unter der Osttribüne für Männer und der Westtribüne für Frauen, mit modernen Filtrationsanlagen und beheiztem Wasser.
Die Anlage wurde für die Olympischen Sommerspiele 1936 gebaut und begrüßte während ihrer Eröffnungsspiele etwa 140.000 Zuschauer. Sie gehörte später auch zu den Austragungsorten der Weltmeisterschaften im Wassersport 1978.
Das Stadion zeigt Sportarchitektur der 1930er Jahre mit natürlichem Kalkstein und fügt sich in die Umgebung des nahegelegenen Olympiastadions ein. Der Ort spiegelt die damalige Designphilosophie wider, die Funktionalität mit lokalen Materialien verband.
Der Besuch ist leichter zugänglich, wenn man Zeit am Vormittag plant, wenn weniger Trainingsgruppen aktiv sind. Die Anlage liegt im Herzen des Olympiaparks, daher lohnt sich ein Spaziergang durch die umliegenden historischen Sportstätten.
Das Becken ist so konstruiert, dass die Tiefe vom Nordende mit 2 Metern zum Südende auf 2,3 Meter allmählich ansteigt und so optimale Bedingungen für Wettkampfschwimmen schafft. Dieses durchdachte Design ermöglicht es Athleten, unter perfekten hydraulischen Bedingungen zu trainieren.
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